Monday Musings #8: Always have a Plan B

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Es wird alles auf eine Karte gesetzt

Ein Phänomen greift momentan um sich. Immer mehr Blogger bzw. Influencer machen sich als solche selbstständig und gehen ihrem ehemaligen Hobby nun hauptberuflich nach. Das ist toll. Jeder sollte seiner Leidenschaft folgen, wenn er die Chance dazu hat. Auch die Leser profitieren meiner Meinung nach davon, da Inhalte so regelmäßiger und qualitativ hochwertiger veröffentlicht werden.

Was mich nur manchmal wundert, ist, wie sehr gerade alles auf eine Karte gesetzt wird. Studien werden abgebrochen oder noch nicht einmal angefangen, um dem Dasein als Influencer nachzugehen. Erst vor kurzem habe ich auf einem (relativ neuen) Blog gelesen, dass ein Studium neben dem Bloggen ja viel zu anstrengend wäre. Da war ich kurz davor laut zu lachen, wenn diese Aussage nicht gleichzeitig so traurig gewesen wäre. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass nur 2% aller Blogger mit ihrer Tätigkeit über 3.000 Euro monatlich verdienen. Obwohl sich die Influencer gerne in Schweigen hüllen, wenn es um das liebe Geld geht, glaube ich nicht, dass es 2017 anders aussieht. Kurzum: Nur ein ganz kleiner Teil der Blogger kann als Selbstständiger gut leben.

Go for it

Zeichnet es sich ab, dass es als Influencer derart gut läuft. Go for it. Es spricht absolut nichts dagegen an seinem Blog hauptberuflich zu arbeiten. Doch selbst, wenn etwas derart Unwahrscheinliches eintrifft, kann niemand verraten, wie lange es so sein wird. Influencer Marketing ist immer noch eine neue Disziplin, von der völlig unklar ist, in welche Richtung sie sich entwickelt. Sollte der eigene Blog oder Instagram-Kanal also in drei/ vier Jahre nicht mehr funktionieren – und auch nichts anderes mehr, sollte ein Plan B während des Bloggens vorhanden sein. Selbst Chiara Ferragni verdient mittlerweile einen Großteil ihres Jahreseinkommens durch ihre Modelinie.

Der beste Plan B ist immer noch ein gelernter Beruf oder ein Studium. Auch als Social Media-Experte oder als Digital Marketeer werden die wenigsten ohne Ausbildung oder Studium eingestellt.

Studieren ist nicht glamourös

Natürlich ist es nicht sonderlich glamourös Lehrbücher zu wälzen, seine Zeit in der Bibliothek oder Vorlesung zu verbringen oder die Fashionweek absagen zu müssen, weil wichtige Prüfungen, Praxissemester oder Hausarbeiten anstehen. Außerdem ist es anstrengend. Ich kann ein Lied davon singen: Während meines dualen BWL-Studiums hatte ich eine 42-Stunden Woche und habe meinen Blog gestartet. Auch während meines Praxissemesters bin ich zusätzlich zu meiner 40-Stunden Woche nach München gependelt und habe noch Prüfungen geschrieben. Doch wie heißt es so schön: Man bekommt nichts umsonst. 

Natürlich gibt es Shooting Stars, die mit ihrer digitalen Tätigkeit unglaublich schnell durchstarten und auch andere, die sich nach mehreren Jahren harter Arbeit in ihrer Selbstständigkeit verwirklichen können. Nichtsdestotrotz spricht die Statistik dagegen, dass der Durchschnittsblogger je von seinem Hobby leben kann. Warum dann so naiv sein und keinen Plan B während des Bloggens haben?

Ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema ist übrigens vor kurzem in das FAZ erschienen, hier findet ihr ihn online.


My Look

hat: Panama Jack

t-shirt: Mango

skirt: Velvet Heart

shoes: Zara

Bis bald

♡ Kristina

English

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All eggs in one basket

There is one phenomen spreading. More and more bloggers and influencers start doing their former hobby full-time. This is great. Everyone should be able to follow his/her passion if there is the opportunity. Also the readers mostly benfit from this development because the content gets published on a more regular basis und with a better quality.

However, one thing that strikes me is how many bloggers put all eggs in one basket. They leave their studies or don’t even start going to college to become an influencer instead. Just recently I read on a (new) blog that studying and blogging at the same time would be way too stressful. I wanted to laugh if I hadn’t found this statement so sad. A survey from 2015 has shown that just 2% of all bloggers have a monthly income of over 3.000 Euros in Germany. Although influencers don’t like to talk about money I don’t think that it looks much different in 2017. To make a long story short: Just a small percentage of all bloggers can live as a full-time digital influencer.

Go for it

If your business  as an influencer is running well – go for it. Then there is no reason why you shouldn’t work on your blog full-time. But even if it works nobody can predict how many years you will be able to live from your business. Influencer marketing is such a new discipline which can develop in unknown directions. So if you find your blog or Instagram not working anymore in three/four years you should have a plan B. Even Chiara Ferragni makes the majority of her income with her clothing line and not with social media anymore.

After all, the best plan B is having an education, a training of some sort or a university degree. Even as a social media expert or digital marketeer just a few will get a job without having studied first.

Being a student is not glamorous

Of course it’s not really glamorous to spend your time over textbooks, in libraries or in lectures. It’s not cool to skip fashionweek because you have exams, an internship or there are papers you need to write.- And it’s exhausting. I experienced it myself: I worked full-time while I studied business administration and started my blog at the same time. Later when I had an internship in Munich I had to drive everyday one and a half hour to work and also wrote exams during that time. This wasn’t really fun. How do they say: In life you get nothing for free. So I worked for my dreams.

However, as in every business there are also in the digital world shooting stars who get famous really fast. There are other ones who have to work hard for a long time and then are able to fullfill their dreams and become self-employed. Nevertheless, the statistics are against you. Most bloggers will never be able to live from their hobby. So why be so naïve and not have a plan B?

My Look

hat: Panama Jack

t-shirt: Mango

skirt: Velvet Heart

shoes: Zara

See you soon

♡ Kristina

15 Comments

  1. 2017-06-19 / 8:56

    That is a great look! You upgraded that skirt perfectly with the cropped top!

  2. 2017-06-19 / 11:29

    Dein Rock ist ja total süß!

    Oh ja, immer mehr Blogger machen sich selbst ständig. Jedoch ist die Bloggerwelt sehr schnell lebig und vielen kann sich von heute auf morgen ändern :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  3. 2017-06-19 / 11:37

    Meine Liebe, es ist wirklich so, wie du es schreibst ♥ Ich lese bei manchen Neu-Bloggern, dass sie sich ganz darauf verlassen und wundere, wie das überhaupt alles klappen soll. Manche Menschen sind einfach leider realitätsfern 😉
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

  4. 2017-06-19 / 11:40

    Hallo meine liebe Kristina!

    Dein Outfit finde ich mal wieder richtig schön und einfach perfekt für die heißen Sommertage 🙂
    Du hast sowas von recht und ich stimme dir da voll zu – ich würde wirklich niemals mein Studium für eine Bloggerkarriere abbrechen. Denn es ist immer besser, erstmal was “in der Tasche” zu haben, bevor man vielleicht so einen Schritt geht.

    XXX,

    Wiebke von WIEBKEMBG

    Instagram||Facebook

  5. 2017-06-19 / 13:25

    Ich persönlich finde ja, dass sich Uni und Blog meistens ganz gut vereinen lassen. Es kommt natürlich auch immer auf den Studiengang und das eigene Zeitmanagement an. Ein toller Look!
    Liebe Grüße
    Sarah

  6. 2017-06-19 / 15:03

    You are gorgeous and this summer look is divine. I love the denim dress and the straw hat is the perfect accessory! Brava Darling. Xo Jonet

  7. 2017-06-19 / 20:15

    Sehr gut geschrieben! Man sollte sich neben dem Bloggen auch was anderes aufbauen, wer weiß wie lange dieser Trend überhaupt noch hält 🙂
    Tolle Fotos!

  8. 2017-06-20 / 7:04

    Great post. Few people manage to live blogging. However, one has to take a very real situation to always have an alternative to working possibilities, not only the virtual world. For me the blog is a great hobby and I am glad that there are so many bloggers because each one of us is different and it is great.
    You look gorgeous in this outfit.
    Have a nice day
    Ela
    http://www.themomentsbyela.pl

  9. 2017-06-20 / 14:06

    Ein toller Beitrag! Kann dir nur zustimmen. Zum Glück bin ich nie auf die Idee gekommen, mein Studium für einen Blog aufzugeben 🙂

    LG Maren von http://www.lovelybees.net

  10. 2017-06-22 / 14:05

    Danke für diesen Beitrag. Der spricht mir wirklich aus der Seele.
    Ich finde es bewundernswert, wenn man von seinem Blog leben kann. Aber ich verstehe nicht, wie so viele alles aufgeben was sie haben, obwohl ihr Blog wirklich noch in den Kinderschuhen steckt. Sicher schaffen, dass dann doch einige, aber eigentlich finde ich es mehr als nur naiv vor allem hinsichtlich der Zukunft. Was tun wenn der Bloggerhype vorbei ist, wenn man nichts gelernt hat?

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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