Sommerlektüre: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“

Sommerlektüre: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“

Werbung | This post is exclusively published in German.

Für einen Tag am Baggersee

Ich war schon immer eine Leseratte und damals als Jahrgangsbeste in Deutsch auch tatsächlich ernsthaft an Literatur interessiert. Tatsächlich hätte ich am liebsten Germanistik oder Literaturwissenschaften studiert. Doch da ich nie Lehrerin werden wollte, haben mich die bescheidenen Karriereperspektiven davon abgehalten dieses Risiko zu wagen. Lesen ist mir als Hobby jedoch bis heute erhalten geblieben. Meine Lieblingsgenres sind dabei Dystopien bzw. Entwürfe von Zukunftszenarien wie in “Blackout”, “The Circle”, “Die Möglichkeit einer Insel” oder dem Klassiker “Fahrenheit 451”. An ungemütlichen Herbsttagen liebe ich es außerdem blutrünstige Krimis zu lesen. (Ich liebe auch Krimireportagen und – serien so sehr, dass Jan hin und wieder um meine geistige Gesundheit fürchtet.)

Für einen entspannten Urlaubs- oder Wochenendtag im Sommer am See ist das allerdings alles recht schwere Kost. Da möchte ich entspannen und unterhalten werden. Hierfür sind die Romane von Petra Hülsmann perfekt geeignet: Mitten aus dem Leben gegriffen und mit Charakteren, in die sich jede junge Frau gut hineinversetzen kann.

"Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen" von Petra Hülsmann "Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen" von Petra Hülsmann

Ein Hauch “Fack ju Göhte”

Der neue Roman “Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” von Petra Hülsmann handelt von der 27-jährigen Musik- und Geografielehrerin Annika aus Hamburg, die mit einem Mal schlagartig aus ihrer Komfortzone gerissen wird: Zwangsversetzung vom angesehenen Werther Gymnasium an eine Brennpunktschule in ein Problemviertel. Hier herrschen Zustände, wie sie auch in der beliebten Komödie “Fack ju Göhte” geschildert werden. Das erscheint mir zwar hin und wieder etwas überzeichnet, doch was weiß ich schon? Ich bin wohl eher auf eine Schule à la Werther Gymnasium gegangen, an der es kaum Schüler aus sozial schwachen Familien gab. – Und die wenigen hatten damals vor fast zehn Jahren zumindest noch “normale” Namen. (Bei der Kreation “Heaven-Tanita”, musste ich beim Lesen jedes Mal schmunzeln.)

Am Anfang wollte ich Annika häufig schütteln. Auch, wenn ich mich selbst hier nicht ausnehmen möchte. Die Oberflächlichkeit, Arroganz und Naivität, mit der die Hauptperson ihren Schülern an der neuen Schule begegnet, war zeitweise schon schwer zu ertragen. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie sich einen Plan zurechtlegt, möglichst schnell an ihre alte Schule zurückkehren zu können. Was sie sich ausdenkt und wie das funktioniert möchte ich im Vorfeld nicht verraten. Doch die Message, ganz nach dem Motto “Life begins at the end of your comfort zone” gefällt mir.

Wenn ihr also auf der Suche nach einer leichten Lektüre mit einer doch nicht so oberflächlichen Botschaft seid, kann ich euch Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen von Petra Hülsmann nur an’s Herz legen!

"Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen" von Petra Hülsmann

Bis bald

♡ Kristina

1 Comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

* Checkbox GDPR is required

*

I agree/ Zustimmung der Datenspeicherung lt. DSGVO