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Monday Musings #13: What I don’t want to hear in a job interview anymore

2017-08-14
What I don't want to hear in a job interview

Deutsch

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Die Einladung ist noch nicht alles

Auf Jobsuche zu sein ist eine nervenaufreibende Sache (darüber habe ich bereits hier berichtet). Unwissenheit darüber, wie die Zukunft genau aussehen wird, wo man vielleicht sogar leben wird, wie der Lebenslauf weiter verlaufen wird. Besonders nach dem Studium ist die Suche nach einer festen Anstellung oft auch emotional belastend, schließlich soll der Übergang ins Berufleben möglichst nahtlos erfolgen. Und so schreibt man Bewerbungen und hofft auf den erlösenden Anruf oder die E-Mail: die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch!

Leider musste ich während meiner Bewerbungsphase feststellen, dass die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch noch nicht viel bedeuten muss. Während des Interviews muss man es nicht nur schaffen, sich im besten Licht zu präsentieren, man wird auch häufig mit unerwarteten Fragen und Äußerungen konfrontiert. Nach mehreren Gesprächen habe hier nun meine persönlichen Negativ-Highlights zusammengefasst. Diese Dinge möchte wirklich niemand mehr in einem Bewerbungsgespräch hören:

 

Liebe Firmen, das möchte ich nicht mehr hören:

Wie viel Spielraum gibt es denn da bei Ihren Gehaltsvorstellungen? Was würden Sie da noch akzeptieren?

Und wenn Sie dann wieder die Möglichkeit hätten ins Ausland zu gehen, würden Sie es dann auch wieder sofort tun? Ähnlich auch: Wenn Ihr Mann dann beruflich umziehen muss, gehen sie dann auch sofort mit?

Möchten Sie Kinder? (Glücklicherweise wurde mir selbst diese unzulässige Frage noch nicht gestellt, einer Freundin von mir allerdings zwei Mal!)

Wie aus der Pistole geschossene Aufzählung von mindestens fünf Gründen, warum man das geforderte Gehalt vieeel zu hoch ist.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Provokative Fragen à la: Sie haben ja von Bereich XY gar keine Ahnung (Obwohl dieser Bereich deutlich im Lebenslauf erwähnt wird).

Wir haben noch zahlreiche weitere Bewerber und melden uns dann bei Ihnen.

Keinerlei Rückmeldung nach dem Gespräch (weder telefonisch, noch per E-Mail)

Die obligatorische zweite Runde

Was mittlerweile, zumindest bei Akademikern, Standard zu sein scheint, ist eine zweite Bewerbungsrunde. Eine Bekannte von mir hatte sogar ein drittes (!) Gespräch für die gleiche Stelle. Das ist ja alles gut und schön, obwohl man natürlich permanent im Dunkeln darüber gelassen wird, wie viele Bewerber es tatsächlich für diese eine Stelle gibt. Ein zweites Gespräch mit z.B. anderen Personen bzw. dem Fachpersonal oder auch ein Probearbeitstag finde ich völlig in Ordnung. Besonders das Probearbeiten ist auch für einen selbst eine tolle Chance zu sehen, was die zukünftige Aufgabe tatsächlich beinhaltet und ob einem der Arbeitsplatz auch zusagen würde.

Allerdings gibt es anscheinend eine Variante für die zweite Bewerbungsrunde, die mittlerweile beliebter zu sein scheint: eine Präsentation vorzubereiten. Viel Zeit (und z.T. auch Geld) in eine Art mündliche Prüfung zu stecken, die eine recht realitätsferne Aufgabe beinhaltet, ist natürlich für die Unternehmen bequem, für einen selbst meist nur lästig.

Zum Glück gab es bei mir ein Happy End und ich habe den Job bei dem Unternehmen bekommen, bei dem ich mich auch im Bewerbungsgespräch von Anfang an am wohlsten gefühlt habe. Und bisher hat sich dieser Eindruck nach zwei Wochen arbeiten auch bestätigt. Es wäre wirklich schön, wenn Firmen sich mehr ins Gedächtnis rufen, dass auch sie einen bleibenden Eindruck beim Bewerber hinterlassen. Auch Unternehmen bewerben sich schließlich bei uns um unsere Arbeitskraft, oder? Wenn ihr auch schon abstruse oder ärgerliche Dinge in Job-Interviews erlebt habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!


My Look

dress: H&M

shoes: Sibba c/o

bag: See by Chloé

PS: Dieses Outfit habe ich übrigens bei meinem Probearbeitstag getragen!

Bis bald

♡Kristina

English

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The invitation is not everything

Beeing in a phase of your life when you are looking for a job is an emotional rollercoaster ride (I wrote about it here). There is uncertainty how your future will look like, maybe even where you will live and how your CV will develop. Especially after university the job search can be stressful, after all we all want a smooth transition in to our professional career without a long break before. So we write application after application and hope for the liberating call or e-mail: the invitation to a job interview!

Unfortunately after writing many letters of application and having the first job interviews I had to learn that an invitation does not have to mean a lot. You not just have to manage presenting yourself in the best light you are also confronted with with unexpected questions and statements. After several conversations I summed up my negative highlights. What I don’t want to hear in a job interview anymore: 

 

Dear companies, what I don’t want to hear in a job interview:

What is your financial scope regarding your expected salary? What is the lowest you would accept?

And if you had the opportunity again to go abroad would you do it immediately? Or: If your husband had to move for his job, would you go with him?

Do you want to have children? (In Germany it’s forbidden to ask this question and I was never asked it, but to a friend of mine it happened twice!)

A list of at least five reasons why I don’t deserve the salary I asked for.

Where do you see yourself in five years?

Provocative questions like: You don’t know anything about this thematic area (although it is mentioned in the CV)

We have several applicants, you will hear from us soon – and then no response neither via telephone nor via e-mail.

The mandatory second round

It seems to be a standard, at least among academics, to get an invitiation to a second interview round – if you are lucky. A friend of mine even had a third (!) interview for one job. This is okay although it’s really annoying to never know how many people got invited to the first and then second round. It is completey fine with me to have a second interview with some memebers of the professional staff or to have a trial working day. Especially the trial working is a great opportunity to get to know the workplace and the tasks better.

However, there is an option for the second round many potential employers seem to prefer: to give you the task to prepare a presentation. To put much time (and also money) in a kind of oral exam which consists of an unrealistic task is comfortable for a company but pretty annoying for yourself.

Luckily, I experienced a happy ending and got the job at the company where I felt the most comfortable during the interview. – And this impression still remained after the first two weeks of work. It would be great if companies could remember the fact that they apply for an employee and leave an impression on us (and not just we on them). If you have already experienced weird or irritating things in job interviews, let me know in the comments!

My Look

dress: H&M

shoes: Sibba c/o

bag: See by Chloé

PS: I wore this outfit for my trial work day!

See you soon

♡Kristina

 

 

25 Comments

  • Reply Mrs Unicorn 2017-08-14 at 11:31

    Ein toller Beitrag und so schöne Bilder. Ich hatte bisher noch keine blöden Fragen im Interview.

    Liebe Grüße und noch eine traumhafte Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Reply nathalie 2017-08-14 at 12:35

    der look sieht super aus 🙂
    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

  • Reply barbiegirl06 2017-08-14 at 13:19

    Great post and tips! Thank you for sharing.
    https://barbiegirl06.wordpress.com/

  • Reply Janine 2017-08-14 at 13:56

    Liebe Kristina, erst einmal vielen Dank zu Deinen lieben Worten zu meinem letzten Blogbeitrag 😀
    Hach ja, ich bewerbe mich momentan auch fleissig und was sich einige Unternehmen leisten, ist wirklich… naja. Wochenlang keine Antwort und dann soll’s sofort klappen.. nun ja, zum Glück habe ich noch nie solch unfreundliche Fragen gestellt bekommen, allerdings hatte ich auch scshon das ein oder andere sehr unangenehme Gespräch.
    Aber es freut mich, dass Du Dich an Deiner jetztigen Stelle wohl und happy fühlst, das ist ja das Wichtigste!
    Liebe Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

  • Reply Anna 2017-08-14 at 13:58

    Oh je, das klingt echt hart. Wie schön, dass es dann bei deinem Wunsch-Unternehmen geklappt hat <3

    Fabelhafte Grüße!
    Anna

  • Reply Simplement Lui 2017-08-14 at 14:36

    Lovely total black outfit 😉

    https://4highheelsfans.wordpress.com/2017/08/09/tuscany-pisa/

  • Reply Melanie 2017-08-14 at 20:47

    Das Kleid ist ja super chic und gefällt mir sehr gut.

    Die Kinder-Frage höre ich ständig bei Gesprächen. Außerdem bewerbe ich mich ja auf Teilzeitstellen, die als solche ausgeschrieben sind und werde dann gefragt „warum wollen Sie Teilzeit arbeiten“. Manche Fragen sind einfach nur daneben.

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

    • Reply Kristina 2017-08-14 at 21:54

      Oh man, die Frage ist echt daneben. Wenn sie schon eine Teilzeitstelle ausschreiben, sollte das doch nicht weiter begründet werden müssen!
      Liebe Grüße ♡Kristina

  • Reply Claudine 2017-08-15 at 8:36

    Toll, dass es bei dem Unternehmen geklappt hat, bei dem du dich wohl gefühlt hast! Ich drücke die Daumen, dass es so weiter geht.
    Ich hatte damals auch einige merkwürdige Fragen, die mit der Stelle an sich nicht viel zu tun hatten. Was mich immer wieder geärgert hat sind auch die Fragen nach den Schwächen. Stärken okay, aber warum muss man sich selber schlecht machen, indem man Schwächen aufzählen soll????
    Das Kleid ist übrigens echt schön, klassisch und trotzdem nicht langweilig.

    Love xo
    Claudine / http://www.claudinesroom.com

  • Reply Carolin 2017-08-15 at 10:56

    Ein sehr interessanter Beitrag Liebes! Ich freue mich total für dich, dass du einen Job gefunden hast – gerade auch, weil du dich dort auch schon im Bewerbungsgespräch wohl gefühl hast 🙂
    Eine Bewerbungsphase ist wirklich immer nervenaufreibend und manche Gespräche können schon unangenehm sein…

    Liebe Grüße, Caro :*
    http://nilooorac.com/

  • Reply nancy 2017-08-15 at 12:54

    I love This look. I have a simular one, shorter, more a tunic, that i love to wear on leather leggings!

  • Reply Laura 2017-08-15 at 13:16

    Erst einmal dein Outfit ist toll!
    Es freut mich, dass du einen tollen Job gefunden hast:) Dass solche Sachen gefragt werden hätte ich echt nicht erwartet.. Ich hoffe das bleibt mir größtenteils erspart. Aber ich habe bis dahin auch noch Zeit, ich fange jetzt erst mit meinem Studium an.

    Liebe Grüße
    Laura♥
    sparklingpassions.de

  • Reply Karen 2017-08-15 at 13:33

    Perfect black dress for work! Thanks for joining in on the Style File Link Up today!

    -Karen
    http://LadyinViolet.com

  • Reply candice 2017-08-15 at 13:40

    That dress is stunning I like how easy to wear it looks.

    Candice | Beauty Candy Loves

  • Reply WIEBKEMBG 2017-08-15 at 17:38

    Hey liebe Kristina!

    Ich liebe dein schlichtes schwarzes Kleid und du siehst einfach super schick darin aus 🙂

    XXX,

    Wiebke von WIEBKEMBG

    Instagram||Facebook

  • Reply Alina 2017-08-15 at 18:07

    Wunderschöne Fotos, gefallen mir wirklich gut! <3

    A L I N A // alinacorona.de // Instagram // Bloglovin‘ // Facebook

  • Reply Keri 2017-08-15 at 19:00

    You are so cute <3

    Enclothed Cognition

  • Reply Priscilla 2017-08-15 at 22:36

    Ein tolles Kleid. Da ich im Oktober erst mein Praktikum beginne habe ich davor zumindest noch etwas Ruhe.

    Liebe Grüsse

    Priscilla

    THE CHIC ADVOCATE

  • Reply Karen 2017-08-15 at 23:34

    Ugh I agree! I hate those questions haha
    Great post!

    https://lionesssk.blogspot.com/

  • Reply Ricarda 2017-08-16 at 10:30

    Das Outfit ist so so schön! Du siehst echt klasse aus!

    Und ja, ich hatte auch schon komische Jobinterviews, wo man sich auch fragt, warum fragst du das jetzt. Aber ja, so ist das anscheinend haha

    Ganz liebe Grüße,
    Ricarda von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

  • Reply Janina 2017-08-28 at 10:18

    Hey Kristina, ganz toller Beitrag! ich bin da total bei dir! Diese provokativen Fragen provozieren mich immer auch tatsächlich! Eine Frage, die ich mal hatte war: „Sie sind ja momentan noch kein ganzes Jahr bei Ihrer Firma, warum wollen Sie denn da schon wieder weg? Wollen Sie uns dann auch nach 1 Jahr wieder verlassen?“
    Ich habe mittlerweile auch wirklich keine Lust mehr, mir diesen Mist anzutun. Denn wie du schon meintest, die Firmen bewerben sich ja auch bei uns. Bzw. sie können doch froh sein, wenn ich mich dort bewerbe.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg in deinem neuen Job. Behalte den Blog bei, vielleicht müssen wir uns dann ja irgendwann nicht mehr bei firmen bewerben, sondern die sich bei uns 😉
    Ganz liebe Grüße,
    Janina ♥
    http://www.janinaloves.com/

  • Reply Lana_SHON 2017-09-03 at 3:18

    Du siehst echt wunderschön und sexy aus!

  • Reply Alina 2017-09-04 at 20:13

    Ein sehr interessanter Beitrag, Kristina! Wirklich faszinierend was manche Firmen in Bewerbungsgesprächen so bringen… Aber Gott sei Dank hast du ja jetzt den Job im passenden Unternehmen 🙂 Viel Erfolg dort!

    Würde mich freuen, wenn du mal auf meinem neuen Blog vorbeischaust!
    xx Alina
    https://life-of-lone.blogspot.de

  • Reply Gloria 2017-09-09 at 11:30

    Hi Kristina,
    Sehr cool dargestellt. Hat Spaß gemacht deinen Beitrag zu lesen.

  • Reply FAIRY TALE GONE REALISTIC 2017-09-15 at 10:52

    Hallo liebe Kristina,
    ein toller Beitrag! Schon krass, wie dreist manche Unternehmen sind, einige der Fragen finde ich wirklich unter der Gürtelliene.
    Ich freue mich für dich, dass du einen Job gefunden hast, mit dem du dich wohlfühlst!
    Viele Grüße und viel Erfolg
    Susi

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