Monday Musings #1: Is blogging still worth the time?

Monday Musings #1: Is blogging still worth the time?

Deutsch

Willkommen zu meiner neuen wöchentlichen Kolumne “Monday Musings”.

musings: (Substantiv, Plural) Überlegungen (zu)

seltener: Träumereien, Grübeleien

Hier möchte ich kritischen Themen, aktuellen Themen oder einfach nur Dingen, die mich gerade beschäftigen einen Raum geben. Der heutige Beitrag spukte schon in meinem Kopf herum, als ich plötzlich auf vielen Blogs Post zum gleichen Thema las.

Lohnt sich Bloggen noch?

Anfang des Jahres haben mehrere Blogger wie Chistina Key oder Masha Sedgwick (leider finde ich Christinas Beitrag hierzu nicht mehr) darüber geschrieben, dass der Instagram-Hype sicher wieder abflauen und Blogs mit Content wieder relevanter werden würden. Auch auf meinem ersten Blogger-Treven mit HashtagLove äußerten sich viele kritisch über die Foto-App. Da ich im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern mit meiner eigenen Homepage gestartet bin und dann erst angefangen habe, auch Fotos auf Instagram zu posten – primär, um Traffic auf den Blog zu bringen – und nach wie vor den Großteil meiner Arbeit lieber in meine Seite investiere, freute ich mich sehr über diese Äußerungen.

Doch Monat um Monat verging und ich beobachtete eher das Gegenteil: Kooperationsanfragen an meinen Blog wurden gefühlt weniger, obwohl Seitenaufrufe und Followerzahlen stiegen. Außerdem fragte das erste Modeunternehmen eine Zusammenarbeit über Instagram an. Dass ich auch einen Blog betreibe? Völlig uninteressant. Die Prognose, dass Unternehmen sich wieder von Instagram abwenden, konnte ich also nicht bestätigen – ganz im Gegenteil. Zusätzliche “heiße” Themen wie Instabots oder der Shadowban, die geradezu hysterisch im Netz diskutiert werden, beweisten nur einmal mehr die gegenwärtige Wichtigkeit von Instagram. Ich möchte Firmen dabei nicht mal einen Vorwurf machen. Es gibt momentan kein anderes Medium über das ein Unternehmen bei Auswahl der “richtigen” Influencer mit weniger Aufwand seine Zielgruppe besser erreichen kann.

Der Insta-Hype wurde falsch eingeschätzt

Schließlich musste sich auch Masha eingestehen, den ganzen “Insta-Hype” falsch eingeschätzt zu haben. Ihren Beitrag dazu findet ihr hier. Auch andere Blogger teilten meine Beobachtung, dass Blogs im Angesicht von Instagram eher unbedeutender werden. Auf Fashionzire und BeSassique findet ihr z.B. Gedanken zum gleichen Thema. Ich kann mich Jessi nur anschließen, dass wir Blogger zunehmend mit den Zweifeln konfrontiert sind, ob es sich überhaupt loht, soviel Zeit und Geld in die eigene Homepage zu investieren.

Jeder muss wohl selbst seine Antwort auf die Frage finden, ob das Bloggen unsere Zeit noch Wert ist. Es kann zwar frustrierend sein, zu sehen, dass der Fokus momentan primär auf Instagram liegt. Besonders, wenn man selbst diesen Channel zu lange vernachlässigt hat. Doch letztendlich kann ich immerhin in diesem Punkt von Glück sagen, dass das Bloggen für mich Hobby ist.  Und diesem Hobby gehe im am liebsten auf meiner eigenen Homepage nach.

Lasst mich gerne eure Meinung zu diesem Thema wissen. Bis bald,

♡Kristina

English

Welcome to the first edition of my new weekly column “Monday Musings“. This category will be a place where I want to discuss critical topics, actual topics or just things which are going through my mind at the moment. The topic of today is something that I’m currently thinking about a lot – and not just I am: At the same time I read several posts about the same topic on several blogs.

Is blogging still worth the time?

At the beginning of this year, several bloggers such as Chistina Key or Masha Sedgwick (unfortunately I cannot find Christina’s post anymore) wrote about their assumption that the Instagram hype will calm down and that blogs with content will get more relevant again. Also on my first blogger event with HashtagLove many criticized the photo app. I was happy about this development, I hoped would start. Unlike many other bloggers I started with an own homepage right away and began later with uploading photos on Instagram, mainly to drive traffic to my blog. I still prefer to invest the majority of my time with working on my blog.

However, month after month went by and I rather observed the contrary: Cooperation inquiries for my blog became less although page visits and follower numbers grew. And a “first time” happened. The first fashion company wanted to cooperate with me because of my Instagram account. The fact that I also run a blog? Uninteresting. The prediction that companies will turn away from Instagram, I couldn’t confirm – it was quite the reverse. Additionally, hot topics like instabots and the mysterious shadowban which were discussed almost hysterically in the net just proved the importance of Instagram. Don’t get me wrong, I don’t want to blame the companies for that. There is no other medium out there that makes it possible to reach the target group as cheap and easy as Instagram.

Misjudgement of the insta-hype

Eventually, even Masha had to admit that she had misjudged the “insta-hype”. You find her post here. Also other bloggers agreed on the conclusion that blogs seem to get more insignificant in the face of Instagram. On Fashionzire and BeSassique you find thoughts on the same topic. I can totally agree with Jessi that as a blogger you begin to doubt if a blog is still worth investing so much time and money.

Everyone has find his/her own answer to the question if blogging is still worth our time. It can be frustrating that the focus is on Instagram at the moment. Especially if you have ignored this channel for too long. In the end I can be lucky that blogging is just a hobby for me. A hobby I prefer to follow on my own homepage.

Tell me your opinion about this topic! See you soon

♡Kristina

10 Comments

  1. 2017-05-01 / 17:40

    Ich stimme mit dir in deinen Ansichten absolut überein! Bloggen ist für mich auch primär ein Hobby und demnach entscheide ich auch, wie und wo ich meinen Content am liebsten publiziere. Und das ist eben nach wie vor auf meinem eigenen Blog und nicht in irgendeiner verkürzten Form auf Instagram.

    Liebst,
    Liz. http://lizinview.blogspot.co.at/

  2. 2017-05-01 / 18:19

    Oh ja, darüber hab ich auch schon oft nachgedacht. Ich bin grad dabei, meinen Blog wieder aufzubauen aber habe wirklich Wochen (sogar Monate) überlegt, ob es sich überhaupt lohnt. Eine Antwort darauf habe ich zwar nicht, aber ich glaube für mich persönlich, dass ich mehr Spaß daran haben werde Content für meinen Blog als nur für Instagram zu produzieren.
    xx Carina

    • Kristina
      2017-05-01 / 19:11

      Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen, wieder von dir auf deinem Blog zu lesen!
      ♡Kristina

  3. 2017-05-02 / 1:39

    I sure hope it is! I love it more than instagram always have and always will.
    xoKiara
    Tobruckave Blog

  4. 2017-05-03 / 14:01

    Für mich ist das Bloggen auch ein Hobby, aus dem Grund ist mir mein Blog wichtiger als mein Instagram Profil. Bei letzterem bin ich auch erst spät auf die Trendwelle aufgesprungen, weil ich dem erstmal skeptsich gegenüber stand. Mittlerweile macht mir das Posten dort aber viel Spaß und solange das so ist, bin ich auch drot sehr aktiv. Finde aber, dass es auf Instagram aber viele Schattenseiten gibt (gekaufte Follower und Likes und dazu ist alles sehr oberflächlich), die mich manchmal echt nerven. Mit einem Blog kann man ein Instagramfeed aber nicht vergleichen. Schon alleine weil ein Blog viel intensiver ist, mehr Arbeit mitsichbringt und über dieses Medium der Austausch mit anderen auch tiefer geht. Gerade deshalb möchte ich meinen Blog nicht missen, zumal ich darüber meine Leidenschaft zum Schreiben auslebe.

    • Kristina
      2017-05-03 / 19:53

      Da stimme ich dir voll und ganz zu! Instagram ist bei mir eine Hassliebe: meist macht mir das Posten sehr viel Spaß, aber hin und wieder frustrieren, die von dir angesprochenen Punkte auch.
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
      ♡Kristina

  5. 2017-05-08 / 1:04

    Ich denke dass es sich immer lohnen wird, zu Bloggen. Das ist unser Raum im Netz, in den uns niemand reinreden kann. Besonders wichtig: Wir sind unabhängig! Facebook ist schon lange vom Algorithmus geprägt, Instagram befindet sich dank undurchsichtigem Algorithmus und Shadow Ban auf dem absteigenden Ast… Snapchat hat auch wieder an Relevanz verloren… Hier sind wir auf anderen Plattformen fremdgesteuert unterwegs.

    Unserem Blog dürfen wir daher nie aufgeben.
    Liebe Grüße,
    Emilie
    LA MODE ET MOI

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