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Fashiontip: Don’t fake it to make it!

2014-05-22

Don’t fake it to make it!
In der Schule oder im Berufsleben mag es hin und wieder ganz ratsam sein, ein bisschen selbstbewusster aufzutreten als man eigentlich ist. Ganz nach dem Motto: „Fake it to make it“.

In der Modewelt ist dies allerdings kein guter Ratschlag. „Fakes“ – also gefälschte Markenprodukte sind alles andere als cool. Zu allererst schaden sie der Industrie, die wir so lieben. Der wirtschaftliche Schaden durch Produktpiraterie wird jährlich auf ca. 35 Mrd. Euro geschätzt. Würden wir alle nur noch zu Fälschungen greifen, gäbe es gar keine Modehäuser mehr und somit keine Designer, die uns regelmäßig Innovationen präsentieren würden.
Aber was in meinen Augen viel wichtiger ist: Möchten wir selbst ein „Fake“ sein? Ich bin der Meinung, dass es auch mit kleinem Geldbeutel möglich ist, sich geschmackvoll und modisch zu kleiden.  Gefälschte Markenprodukte sehen in aller Regel billig aus und selbst, wenn die Fälscher sich alle Mühe gegeben haben, sind sie von Experten erkennbar. Spätestens seit ich mir meine erste Louis Vuitton-Tasche von meinen ersten Gehältern zusammengespart habe, erkenne ich hier Fakes aus hundert Metern Entfernung.

Natürlich kann man sich darüber streiten, ob Anbieter wie Zara, Primark und Co. nicht auch ein bisschen „Fake“ sind, da sie die Entwürfe der großen Designer direkt vom Laufsteg kopieren. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Billig-Ketten erst der Grund sind, warum bestimmte Hypes entstehen. Eben weil sie sie massentauglich machen. Außerdem sollte sich jeder modisch anziehen können, der es möchte. Und  lieber greift man dann zum Chloé-Look-a-like-Shirt von Zara, einem Modeanbieter, der in Deutschland Arbeitsplätze schafft und Steuern zahlt, als von einem 1-zu-1-Plagiat vom türkischen Basar, welches aus schlechten (möglicherweise gesundheitsgefährdendem) Materialien besteht und internationale Markenrechte verletzt.

Wir sollten durch unsere Art uns zu kleiden unsere Persönlichkeit unterstreichen…und die ist ja schließlich auch kein Fake!

In school or business it might be sometimes advisable to act more confident than you really are. According to the motto: „Fake it to make it“.
But in the fashion world that’s not a good advice. „Fakes“ – imitated branded products are not cool. First they damage the industry we love so much. The economical harm because of counterfeiting or plagiarising of merchandise is estimated of about 35 billion Euro per year. Imagine everyone would buy fakes, there wouldn’t be designers anymore who create innovations.

But what’s more important to me: Do we want to be a ‚fake‘? I think even with a small budget it’s possible to dress tastefully and fashionably. Generally imitated branded products look cheap and even if they don’t, experts will identify them. I mean, every woman who can afford a  real designer bag will recognise a fake bag hundred metres away!

Of course you can argue about retail stores like Zara, Primark et cetera. Maybe they are also a little ‚fake‘ because they copy the great designers directly from the catwalk. But I think they are the reason why some hypes exist. Because they make the trends affordable for the large part of the population. Besides everyone should be able to dress trendy who wants to. And it’s way better to buy the Chloé-look-a-like-shirt from Zara, a company that safeguards employement and pays taxes, than to go to a dubious market and buy a rip-off that is possibly harmful to health and perpetrate international laws.

The way we dress shall punctuate our personality – and after all that is not a fake!

Bis bald

See you soon


Kristina


XOXO

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1 Comment

  • Reply shine on silver 2014-05-25 at 17:27

    Great thoughts, nice photo! xx

    http://www.shineonsilver.blogspot.com

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